happy hour

happy hour

Kennen Sie das?

Sie machen einen Fehler.

Und sofort ist da diese Stimme:

„Wie kann man nur so dumm sein?“

Sie sehen sich im Spiegel und denken:

„Ich sollte wirklich mehr aus mir machen.“

Sie sagen etwas Falsches, reagieren ungeschickt oder schaffen etwas nicht – und schon beginnt das innere Urteil.

Während wir anderen oft Verständnis entgegenbringen, sind wir mit uns selbst häufig unerbittlich.

Wir würden mit einem Freund niemals so sprechen, wie wir manchmal mit uns selbst sprechen.

Der innere Kritiker

Viele Menschen kennen diese Stimme.

Sie kommentiert Fehler. Bewertet Entscheidungen. Vergleicht uns mit anderen. Erinnert uns daran, was wir besser machen könnten.

Manchmal treibt sie uns an.

Doch häufig geht sie weit darüber hinaus.

Aus einem „Das ist mir nicht gelungen“ wird ein „Ich bin nicht gut genug“.

Aus einem Fehler wird ein Beweis gegen die eigene Person.

Aus einem schwierigen Verhalten wird ein scheinbar unveränderlicher Charakterzug.

Und irgendwann merken wir nicht einmal mehr, wie hart wir innerlich mit uns umgehen.

Das Problem ist nicht, dass wir uns verbessern möchten.

Das Problem entsteht dort, wo Selbstkritik nicht mehr zur Orientierung dient, sondern zur Selbstverurteilung wird.

Was, wenn hinter dem ungeliebten Verhalten etwas anderes steckt?

Wir betrachten bestimmte Seiten an uns oft als störend.

Die Angst. Die Wut. Das Bedürfnis nach Kontrolle. Den Rückzug. Die Unsicherheit. Die Angewohnheit, es allen recht machen zu wollen.

Wir möchten diese Seiten loswerden.

Aber viele dieser Verhaltensweisen sind nicht zufällig entstanden.

Sie waren möglicherweise einmal Versuche, mit schwierigen Situationen umzugehen.

Strategien, die irgendwann geholfen haben, mit Ablehnung, Überforderung, Unsicherheit oder Verletzungen zurechtzukommen.

Was uns heute vielleicht im Weg steht, war nicht unbedingt immer gegen uns gerichtet.

Manches davon wollte uns ursprünglich schützen.

Das bedeutet nicht, dass wir jedes Verhalten gutheißen oder beibehalten müssen.

Aber vielleicht können wir lernen, es mit etwas mehr Verständnis zu betrachten.

Die entscheidende Frage

Was würde sich verändern, wenn Sie sich selbst nicht sofort verurteilen würden, sobald etwas an Ihnen auftaucht, das Ihnen nicht gefällt?

Wenn Sie statt

„Warum bin ich schon wieder so?“

fragen würden:

„Was versucht dieser Teil von mir gerade zu erreichen?“

Oder statt

„Ich muss das endlich loswerden“

denken würden:

„Wann hat mir dieses Verhalten vielleicht einmal geholfen?“

Es geht nicht darum, sich alles schönzureden.

Es geht darum, einen Unterschied zu erkennen:

Selbstakzeptanz bedeutet nicht, alles an sich gut finden zu müssen.

Sie bedeutet, sich auch mit den Seiten begegnen zu können, die man gerne verändern möchte.

Die Lösung – Happy Hour

Genau aus diesem Gedanken entstand Happy Hour.

Ein leuchtendes Reflexions- und Erinnerungsobjekt, das Sie im Alltag daran erinnert, kurz innezuhalten und den eigenen inneren Dialog wahrzunehmen.

Es lädt dazu ein, selbstkritische Gedanken, ungeliebte Verhaltensweisen und alte Muster aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Das Licht wird dabei zu einem kleinen visuellen Signal:

Zeit für einen freundlicheren Umgang mit mir selbst.

Eine kleine Übung für den Alltag

Wenn Sie bemerken, dass Sie sich gerade innerlich kritisieren, halten Sie kurz inne.

Fragen Sie sich:

  • Was sage ich gerade zu mir selbst?
  • Würde ich so auch mit einem Menschen sprechen, der mir wichtig ist?
  • Was genau stört mich an meinem Verhalten?
  • Könnte dieses Verhalten einmal eine Schutz- oder Bewältigungsstrategie gewesen sein?

Es geht nicht darum, den inneren Kritiker zum Schweigen zu bringen.

Sondern darum, ihm nicht mehr automatisch alles glauben zu müssen.

Zwischen einem Gedanken und unserer Reaktion darauf entsteht ein kleiner Raum.

Und in diesem Raum kann etwas Neues entstehen: Verständnis statt Verurteilung.

Mehr Gelassenheit beginnt mit dem eigenen Umgang

Happy Hour soll daran erinnern, dass persönliche Entwicklung nicht ausschließlich durch Druck, Disziplin und Selbstoptimierung entsteht.

Manchmal beginnt Veränderung genau dort, wo der innere Kampf etwas leiser wird.

Wo wir aufhören, uns für jede Unsicherheit zu schämen.

Man kann sich verändern wollen, ohne sich dafür ablehnen zu müssen.

Wer steckt dahinter?

Ich bin Petar Grubor und beschäftige mich seit über 25 Jahren mit Selbstreflexion.

Mit Alltagsprodukte möchte ich neue, unkonventionelle Wege anbieten, um psychologische und philosophische Themen auf einfache, greifbare und alltagstaugliche Weise erfahrbar zu machen.

Denn manchmal beginnt ein freundlicherer Umgang mit sich selbst nicht mit einer großen Veränderung.

Sondern mit einem kleinen Licht, das uns daran erinnert, kurz innezuhalten.

office@petargrubor.at

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